Bocholt

Kartenblatt 31


Die größte Stadt im westlichen Münsterland und am unteren Niederrhein ist vor allem eine Einkaufsstadt mit über 20.000 qm Fußgängerzone und einkaufsnahem Parkraum. 22 Kilometer Stadtgrenze sind gleichzeitig Staatsgrenze zu den Niederlanden, die durch „Grüne Grenzen“ für Wanderer und Radler durchlässig ist.
Bocholt ist auch der Firmensitz unseres Unternehmens und liegt nur ca. 5 km abseits der NiederRheinroute.
Sie verlassen die NiederRheinroute in Isselburg-Werth.

Zu den Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum gehören das Historische Rathaus in niederländischer Backsteinrenaissance (1618-21), die Pfarrkirche St. Georg, ein spätgotischer Hallenbau (1415-86) mit Schatzkammer sowie Haus Woord, Münsterstr. 13 (Nur Außenbesichtigung!) ein Herrenhaus mit Ziegel- und Werksteinfassade aus den Jahren 1792- 95.

Die Erholungsanlage Aa-See und der nahe Stadtwald mit Wildgehege und Kinderspielplatz laden zum Verweilen ein.

Schloss Diepenbrock im Stadtteil Barlo zählt zu den ältesten Rittersitzen in der Umgebung Bocholts. 1326 wurde es urkundlich zum ersten Mal erwähnt, und schon früh haben die Diepenbrocks, die von dem Rittersitz Namen und Ursprung herleiten, sich in Bocholt niedergelassen. Sie zählten zu den bedeutendsten Familien dieser Stadt, erfüllten ihre Pflichten als Bürger in der Verwaltung, öffentlichen Ämtern, als Ratsherren, Schöffen, Bürgermeister und haben das Geschichtsbild Bocholts mitgeprägt. Einem Zweig dieser Stadt- Bocholter Diepenbrocks entstammt Melchior Kardinal von Diepenbrock, Fürstbischof von Breslau, der 1798 in Bocholt geboren wurde. Das idyllische kleine Wasserschloss in Barlo mit seiner nunmehr über 660-jährigen Geschichte wurde in den siebziger Jahren vollständig restauriert. In den barocken Gartenanlagen des Schlosses stehen Bäume, angefangen vom über 200 Jahre alten Tulpenbaum bis zu Zürgelbäumen, Kreuzzypressen und Birnenquitten. Hier  finden auch naturverbundene Gäste eine ruhige Ecke, die sie begeistert. Schloss und Parkanlagen, das völlig restaurierte Torhaus mit einer Zugbrücke aus Eichenholz sowie das Schlosshotel-Restaurant vermitteln Besuchern und Gästen eine Atmosphäre der Ruhe und Entspannung. (Schlosshotel z. Zt. geschlossen)
Nur Außenbesichtigung!

LWL-Industriemuseum • Textilwerk Bocholt

Seit dem 2. September 2011 ist die historische Spinnerei Herding als zweiter Teil desTextilmuseums in Bocholt eröffnet. Das Gesamthaus mit Weberei und Spinnerei firmiert seither unter dem Namen TextilWerk Bocholt. 
Als weithin sichtbares Zeichen des neuen Kulturortes prangt ein gläserner Kubus auf dem Dach der Spinnerei.  

In luftiger Höhe bittet ein Bistro zum kulinarischen Genuss mit Ausblick. Stahlstäbe vor der Glasfassade deuten textile Strukturen an; Sheds als Oberlichter sind ein Zitat aus der Fabrikarchitektur der unmittelbaren Umgebung. Unter dem Café liegen vier Etagen mit insgesamt 9.000 Quadratmetern Platz für Geschichte und Vermittlung, Kunst und Kreativität, Begegnung und Innovation. Verbunden sind die Ebenen durch eine Stahltreppe, die in den ehemaligen Seilgang der Spinnerei eingebaut wurde. Die Treppe weist wie ein roter Faden den Weg durch das Gebäude.

Neben der Museumsfabrik „Weberei“ steht nunmehr ein weiterer Baustein zur westfälischen Textilgeschichte in der Spinnerei am authentischen Ort auf mehr als 1.300 Quadratmetern den Besuchern offen.
Wer waren die treibenden Kräfte der Textilindustrie, die zehntausende Menschen beschäftigten? Die Ausstellung beleuchtet die Lebenswelt, die Entscheidungen und den Mut der Unternehmer, die die Branche bis heute prägen.

Ständige Ausstellung

Im Kardensaal und im Flyersaal ist die Austellung "Die Macher und die Spinnerei zu besichtigen.

Am Anfang begrüßt die Besucher ein „parcours de la mode“, der sie auf eine bunte Reise einlädt.

Der neue Teil des Museums verzahnt Lebens- und Geschäftswelt mit der Welt der Produktion und rückt neben den Unternehmern die Spinnerei in den Fokus. Diese nimmt eine Schlüsselrolle innerhalb der Textilindustrie ein.

Im neuen Ausstellungsbereich wird daher auch die Technik und die Arbeit an den bis zu 20 Meter langen Maschinen präsentiert.

Öffentliche Führungen am Sonntag, jeweils um 14 Uhr:
Die Führung ist kostenlos, nur der Museumseintritt ist zu entrichten.

In unmittelbarer Nähe liegt der zweite Standort unseres TextilWerks – die Weberei. Hier riecht es nach Öl und Arbeit, und die Webstühle rattern so laut, dass man sich unwillkürlich die Ohren zuhält. Was Sie heute bei einem Besuch erleben, war für tausende Männer und Frauen vor 100 Jahren Alltag. Wir zeigen Ihnen, wie der Takt der Maschinen ihre Arbeit diktierte. Herzstück der Museumsfabrik ist die große Webhalle. Unter den Sheddächern setzen Transmissionsriemen und lange Antriebswellen über 30 historische Maschinen in Bewegung. Unsere Mitarbeiter produzieren hier täglich Stoffe für Handtücher und Tischdecken unserer historischen Kollektion.

Abseits der lärmenden Fabrik lernen Sie in einem komplett eingerichteten Arbeiterhaus samt bewirtschaftetem Garten den kargen Lebensalltag der Familien kennen.

Weitere Informationen:
Eintrittspreise:

Mit Ihrer Eintrittskarte können Sie die Spinnerei und die Weberei besuchen.

Erwachsene                                         3,00 Euro
Kinder und Jugendliche 6-17 Jahre        1,50 Euro
Ermäßigt*                                            2,00 Euro
Familientageskarte                               7,50 Euro
Gruppen ab 16 Personen pro Person       2,50 Euro
Schülerinnen und Schüler **                  1,10 Euro

* Empfänger: Bezieher von laufenden Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II und XII,
Studierende (mit Ausnahme "Studium im Alter"), Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst-
Leistende, Angehörige im freiwilligen sozialen und ökologischen Jahr, schwerbehinderte
Menschen ab 80% (Begleitperson frei).

** Im Rahmen von Lehrveranstaltungen, sofern sie an einem museumspädagogischen Programm
oder einer vergleichbaren Veranstaltung teilnehmen. Zwei Begleitpersonen haben freien Eintritt.

LWL-MuseumsCard 

Jahreskarte für den Eintritt in die Museen des LWL und des LVR

LWL-MuseumsCard "Ich und Du"    35 Euro
LWL-MuseumsCard "Familie"         35 Euro
LWL-MuseumsCard "Einzel"           25 Euro
für Schüler und Studierende         10 Euro

Öffnungszeiten:

Weberei und Spinnerei Di-So sowie an Feiertagen 10-18 Uhr

Letzter Einlass: 17.30 Uhr

Spinnerei: geschlossen 24. u. 25.12.2017 sowie 1.1.2018

Weberei: wegen Umbau vom 4.12.2017-30.4.2018 geschlossen


Der besondere Tipp:
Adventsmarkt im Textilwerk • Weberei vom 28.11. bis einschl. 03.12.2017


Bereits zum 22. Mal gibt es in 2017 den Adventsmarkt im Textilwerk.

Alljährlich findet im Textilwerk, Weberei, Uhlandstr. 50 ein Adventsmarkt statt. Mit über 10.000 Besuchern jährlich hat sich die positive Entwicklung der letzten Jahre kontinuierlich fortgesetzt.

 Die Mischung aus dem Flair einer funktionstüchtigen Museumsfabrik und dem Duft frischer Tannen sowie dem weihnachtlichen Schmuck der Adventsmarktstände verleihen diesem Markt eine ganz besondere Note.

Die gemütliche Atmosphäre wird von den Besuchern immer wieder aufs Neue betont.
Im Rahmen des Adventsmarktes gibt es auch wieder eine Tombola. Der Erlös ist, wie schon seit einigen Jahren,
für die Kinderleukämie-Station in Münster bestimmt.
    
Am Sonntag, dem letzten Tag des Adventsmarktes, kommt für die jüngeren Besucher der Nikolaus zu Besuch und überrascht mit einem kleinen Geschenk.

Adressen:
Weberei: Uhlandstraße 50 • 46397 Bocholt    • Telefon: 02871-216110
Spinnerei: Industriestraße 5 • 46395 Bocholt • Telefon 02871-2161170

www.lwl-industriemuseum.de / Mail: textilwerk@lwl.org

Hinweis für Besucher:
Die Museumsparkplätze befinden sich an der Weberei, Uhlandstraße 50. Von dort führt ein kurzer Fußweg zur Spinnerei.


Unser neuer Partner:


Leiers Design

Hochwalderstraße 17
47661 Issum

Telefon: +49 2835 / 447022
Mobil: +49 160-4427823

www.leiers-design.de
info@leiers-design.de

Unser Partner vom Niederrhein:



Badespaß in Bocholt:

Inselbad Bahia • Hemdener Weg 169 • Tel.: 02871-272660 • www.bahia.de

Schwimm- und Badespaß in der Badebucht am Bocholter Aasee. • www.bocholt.de

Tourist-Info 
Nordstr. 14

46399 Bocholt

Tel.: 0 28 71 / 50 44
www.bocholt.de
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